Mietspiegel 2017: Neue Methode verhindert Vergleichbarkeit

Kiel 31. Mai 2017 |

Die Stadt Kiel hat der Presse den neuen Mietspiegel vorgestellt. Dieser wird in einer Pressemitteilung der Stadt als großer Fortschritt darstellt. Es wurde eine neue Methode zur Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete angewandt – die sogenannte Regressionsmethode.

Die neue Methode war von Vermieterseite gewünscht worden. Der neue Mietspiegel lässt sich mit dem Mietspiegel von 2014 nicht vergleichen. Es ist kaum möglich eine Einschätzung zur Entwicklung der Mieten in  Kiel zu sagen. Die Stadt geht in ihrer Pressemitteilung von Steigerungen zwischen 3,1 ud 4,6 Prozent aus.

Der Mieterbund bezweifelt diese Zahlen und spricht von Steigerugen zwischen 7 und 18 Prozent.

Berechnungen des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum Kiel für eine 50 qm Wohnung in einfacher Wohnlage ergaben jedoch Steigerungen zwischen 14 und 30 Prozent.

Die Ratsversammlung muss diesem Mietspiegel am 8. Juni zustimmen, damit auf dieses Grunndlage die ‚ortsüblichen Vergleichsmieten‘ berechnet werden können.

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